Die Klassenorganisation

 

Die Schülerinnen und Schüler werden nach den vier Fachrichtungen in den Klassen gemischt, eine Trennung wird in den ersten 24 Monaten nicht durchgeführt. Die Leistungsfähigkeit der Schüler und der zunehmende Bedarf an flexibel einsetzbaren Fachkräften erfordern es, möglichst allen Fachrichtungen das gleiche theoretische Fachwissen zu vermitteln. Die Differenzierung nach den Fachrichtungen erfolgt wie vorgesehen im 4. Ausbildungsjahr ("13. Klasse"). 

Schüler aus dem gleichen Ausbildungsbetrieb werden einer Klasse zugeordnet, damit z.B. Fahrgemeinschaften gebildet werden können.

Im allgemeinbildenden Unterricht wird in allen Ausbildungsschwerpunkten bzw. Fachrichtungen der gleiche Unterrichtsstoff vermittelt.

Im Fachbereich Prüftechnik Metall, dem die Fachklassen für Werkstoffprüfer zugeordnet sind, kommt das Fachlehrerprinzip zur Anwendung. Die im fachlichen Unterricht zu vermittelnden Lerngebiete sind so organisiert, dass die verschiedenen Themenkomplexe fächerübergreifend von jeweils einem Kollegen unterrichtet werden. Es wird in der Unterrichtsorganisation im Fachunterricht nicht - wie vor der Neuordnung - zwischen Fachtheorie und Fachrechnen differenziert. Schriftliche Leistungsnachweise (Schulaufgaben) werden durch die Lehrkräfte gemeinsam zusammengestellt, der Unterricht wird daher unter den Kollegen immer in enger Zusammenarbeit abgestimmt. Somit ist sichergestellt, dass die Parallelklassen ein identisches und fundiertes Unterrichtsangebot erhalten.